Schwillinsky

 3. Wochenende

Das große Finale

 

Freitag, 2. Oktober 2020 19:00

Zur Wachauerin

Zwei Gitarren und Wachauer Lieder mit Biss

 

„Wachauer Lieder mit Biss“ betiteln die drei Musiker aus Ostösterreich ihre Art von Musik, doch kommen bei „Zur Wachauerin“ auch zwei andere „W“ der Region nicht zu kurz – das „Waldviertel“ und der „Wein“.

Neben Eigenkompositionen bearbeiten Michael Bruckner und Fabian Pollack die traditionellen Lieder aus der Wachau mit zwei Gitarren und geben der Musik eine völlig neue Richtung. Der Dritte im Bunde, Wolfgang Kühn hat neue (Mundart-) Texte geschrieben, die mit den Lyrics des traditionellen Liedgutes jedoch absolut nichts gemein haben. Es wird nicht gesungen, bloß gesprochen, mal langsamer, mal schneller, teils unrhythmisch, teils in einer Art und Weise, die einen Radiojournalisten den Ausdruck „Donaurap“ kreieren ließ. 

Vier CDs (eine davon gemeinsam mit „Die Strottern“) geben Zeugnis von dieser gelungenen Mischung. 

2016 wurden „Zur Wachauerin“ in Passau mit dem Kleinen ScharfrichterBeil ausgezeichnet. 

www.zurwachauerin.at

 

Das kleine Beil ging schließlich an das Trio „Zur Wachauerin“ mit typisch österreichischen, weil lakonisch hinterfotzig und dennoch poetischen Songszenen wie einem Dada-Sufflied.

(Oliver Hochkeppel, Süddeutsche Zeitung)


Eintritt € 15,- Einlass 17:00

Karten dazu gibt es hier

 

 

Samstag, 3. Oktober 19:00

"Woilach"

Soloprojekt des Bukowski - Gitarristen

Markus "murkasz" Fichtinger

 

Woilach - von und mit murkasz

 

Wenn Woilach eine Pferdedecke ist, die den Reiterhintern und Pferderücken vor allzu harten Erschütterungen schonen soll, ist das gleichnamige Soloprojekt von murkasz wohl genau das Gegenteil – gepolstert oder in Watte gepackt wird hier nämlich nichts. In Mundart und einer erdigen Mischung aus österreichischem Country (ja, das gibt es!), Blues und Rock erzählt der Vollblutmusiker in unverblümter Bildsprache (ja, das geht!) über das was wirklich zählt: das Leben und seine Bestreiter. 

.Im Zuge seiner ausgedehnten Reise durch die österreichische Musikwelt, wo er neben vielen anderen bereits Boris Bukowski, Mike Supancic oder Minze als Gitarrist seinen Stempel aufgedrückt hat, ist murkasz nun auf sein eigenes Eiland gestoßen und mit Woilach endlich dort angekommen, wo er eigentlich zuhause ist. 

 

Eintritt € 15,- Einlass 17:00

Karten dazu gibt es hier

 

 

 

 

 

Sonntag, 4. Oktober 2020 11:00

 

Sonntagsmatinee

mit 

"Guru´s sraml kvartet"

Wienerlied einmal anders, ganz anders

 

 Auch diese Sonntagsmatinee steht unter dem Motto "Miit Burz und Stingl"  Bedeutet für Sie, es ist alles dabei. Ein reichhaltiges Mittagsbuffet, alle Getränke sowie Kaffee und Desserts soviel sie möchten. 

Eintritt € 58,-  Einlass 10:30  Die Matinee endet um 16:00

Karten dazu gibt es hier

Das Trio Gurus Šrâmł Kvaṭet ist eine crosskulturelle Musikgruppe , die sich dem traditionellen Wienerlied verschrieben hat. Außergewöhnlich ist die Instrumentierung mit türkischer Bouzouki und persischer Kamanche (Stehgeige). Althergebrachte Lieder (etwa Ferdinand Raimunds “Hobellied”) werden so in einen gänzlich neuen Zusammenhang gestellt: in einen Kontext, der das heutige Wien kaum besser abbilden könnte.

Weltmusik at it's best. Oder wie der g'lernte Wiener sagt: a wööd Musi.

Schrammel-Trio? Šrâmł Kvaṭet!

Ein typisches Schrammel-Trio besteht üblicherweise aus Kontragitarre und zwei Geigen oder Kontragitarre, Ziehharmonika und Geige. Gurus Šrâmł Kvaṭet ersetzt die althergebrachten Instrumente durch traditionelle Instrumente aus den Heimatländern der jeweiligen Musiker: Türkei und Iran. Gespielt wird meist mit Bouzouki und Kamanche (zu den Musikern siehe unten). Als musikhistorisches, emotionales und klangliches Bindeglied zum traditionellen Wienerlied fungiert die zehnsaitige Kontragitarre.

Gurus Šrâmł Kvaṭet – trotz seines Namens ein Trio – spielt vor Allem alte Wienerlieder aus den vergangenen zwei Jahrhunderten. So wird sich das “Hobellied” ebenso im Repertoire finden wie beispielsweise “Stellt's meine Ross in Stall” oder “Hausherrnsöhnln”. Fallweise wird das Programm auch durch neue Klassiker etwa des Kollegium Kalksburg oder von Friedrich Gulda (!) bereichert.

Die Botschaft ist selbsterklärend: durch die Integration von Immigranten entsteht etwas Neues und kann trotzdem urtypisch wienerisch bleiben.

So wie es in Wien immer schon war: Wien ist ein Schmelztiegel der Nationen. Wie das Beispiel Kulinarik zeigt: Gulasch, Buchteln, “Wiener” Schnitzel (original: Cotoletta alla milanese) werden als typisch für Wien wahrgenommen. Ebenso zeugen Nachnamen wie Prohaska (“Spaziergang”) oder Horvath (ungar. für “Kroate”) von der Mischung der Kulturen, die in Wien heimisch sind und das eben typisch Wienerische ausmachen. Waren es vor 150 Jahren die zum Kaiserreich gehörenden Länder, waren es vor einigen Jahrzehnten Einwanderer aus dem Westbalkan, so sind es jetzt Immigranten aus dem Nahen Osten, die die Wiener Melange der Kulturen bereichern. Und die in naher Zukunft die typischen Wiener sein werden.

Diese Entwicklung nimmt Gurus Šrâmł Kvaṭet vorweg und möchte die Akzeptanz dieses natürlichen Prozesses erhöhen. Und setzt ein unüberhörbares Zeichen.

Die Musiker

Hasan Öksüz

Türkische Saz und Baglama

Geboren am 24.10.1983 in Anatolien, seit dem 3. Lebensjahr in Wien
Studium der Saz bei Nusret Firat (Wien) und Erdal Erzincan (Türkei) sowie klassische Komposition und Jazz-Gitarre. Dozent für Solfeggio, Gehörbildung und Improvisation am Vienna Konservatorium Musikalische Highlights: Zusammenarbeit mit Willi Resetarits, Dzihan und Kamien, Marko Simsa, Ensemble Wien Klang oder Safran.

Keivan Valadan

Kamanche

Geboren am 11.12.1990 in Shiraz (Iran).
Ausbildung in den Fächern Experimentelle Wissenschaften, Jazz-Gitarre und klassische Komposition in Wien
Musikalische Highlights: Konzerte mit dem ORF Radio Symphonieorchester oder dem Grazer Symphonieorchester

Georg Hübner Jr.
Stimme, Kontragitarre
Geboren am 01.05.1964 in Wien, aufgewachsen und sozialisiert in Toronto (Kanada).

Nach der Matura Studium der Theologie, Jazzbass am Schubert Konservatorium und Tontechnik am Institut für Elektroakustik der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien. 2004 Studium Musikmanagement (Master of Arts in Musikmanagement); 2009 Studiengang Online Music Marketing an der Berklee School of Music (Boston, US).

Musikalische Highlights: Veröffentlichungen in Europa und Fernost, mehrere Tourneen und zahlreiche Auftritte im Europäischen Zentralraum von Liverpool bis Istanbul, Berlin und Bologna. Mastermind hinter Projekten wie The Billy Rubin Trio, The O5, St. Marx oder Mercalli Sieberg. Kindertheater am Dschungel in Wien.

 
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